Kiefergelenktherapie bei CMD: Wenn Kiefer, Muskulatur und Biss aus dem Gleichgewicht geraten

 In Allgemein

Kiefergelenke, Kaumuskulatur und Zähne bilden ein komplexes Zusammenspiel. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, können unterschiedliche Beschwerden entstehen. In diesem Zusammenhang wird häufig von einer craniomandibulären Dysfunktion, kurz CMD, gesprochen. Dabei handelt es sich um Funktionsstörungen im Bereich der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und des Zusammenspiels von Ober- und Unterkiefer.

Mögliche Anzeichen sind Schmerzen oder Druckgefühle im Bereich der Kiefergelenke, Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes sowie Kieferknacken oder Reibegeräusche. Auch nächtliches Zähneknirschen oder starkes Zusammenpressen der Zähne können auf eine Überlastung hinweisen. Hinzu kommen mitunter Verspannungen im Gesichts-, Nacken- oder Schulterbereich sowie Kopf- und Gesichtsschmerzen.

Nicht jedes Kieferknacken ist automatisch behandlungsbedürftig. Treten jedoch regelmäßig Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Verspannungen hinzu, sollte die Ursache untersucht werden. Auch dauerhaftes Zähneknirschen sollte nicht ignoriert werden, da es die Zähne abnutzen und Muskulatur sowie Kiefergelenke zusätzlich belasten kann.

Kieferorthopädie Preetz: Mit einer Funktionsanalyse Ursachen erkennen

In unserer kieferorthopädischen Praxis betrachten wir deshalb nicht nur die Stellung der Zähne. Bei entsprechenden Beschwerden untersuchen wir auch, wie Ober- und Unterkiefer aufeinandertreffen, wie sich die Kiefergelenke bewegen und ob Auffälligkeiten in der Muskulatur bestehen. Eine gezielte Funktionsanalyse kann helfen, mögliche Ursachen und Zusammenhänge der Beschwerden zu erkennen.

CMD kann verschiedene Ursachen haben. Zahnstellung und Biss können ebenso eine Rolle spielen wie muskuläre Überlastungen, Zähneknirschen oder Pressen. Deshalb ist eine sorgfältige Diagnostik wichtig, bevor wir gemeinsam über geeignete Behandlungsmöglichkeiten entscheiden.

Je nach Befund können unterschiedliche Therapieansätze infrage kommen. Eine individuell angefertigte Aufbissschiene kann beispielsweise die Zähne vor den Folgen des Knirschens schützen und das Kausystem entlasten. Bei muskulären Beschwerden kann ergänzend eine Physiotherapie sinnvoll sein.

CMD-Behandlung in Preetz: Individuell abgestimmte Therapie

In unserer Praxis in Preetz stimmen wir die Behandlung auf die jeweiligen Beschwerden und Befunde ab. Nicht jede CMD erfordert die gleichen Maßnahmen. Zeigt die Untersuchung, dass Zahn- oder Kieferstellungen das funktionelle Zusammenspiel ungünstig beeinflussen, können auch kieferorthopädische Maßnahmen Bestandteil des Behandlungskonzeptes sein.

Unser Ziel ist es, nicht nur einzelne Symptome zu betrachten, sondern mögliche Zusammenhänge zu erkennen. Eine individuell abgestimmte Therapie und bei Bedarf die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche können dazu beitragen, Beschwerden zu reduzieren und das Zusammenspiel von Kiefergelenken, Muskulatur und Biss langfristig zu verbessern.

Denn ein ausgeglichenes Zusammenspiel von Kiefer, Muskulatur und Biss kann entscheidend dazu beitragen, sich im Alltag wieder unbeschwerter und wohler zu fühlen – dabei begleiten wir Sie in unserer kieferorthopädischen Praxis in Preetz mit einer individuell abgestimmten Behandlung.

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